Guter Journalismus

Logo

Corporate Design – das Konzept

Logo erstellen

Das Logo oder Signet ist das Herz des Corporate Design. Nette Optik ist aber bei weitem nicht alles – das Logo muss starke Aussagekraft besitzen und eine Botschaft transportieren. Der Kern dieser Botschaft ist das, was die Organisation ausmacht – ihr Charakter, ihr Wesen...

FragenkatalogFragenkatalog Corporate Design

Bevor das Projekt der Corporate Design Entwicklung und Implementierung überhaupt angegangen wird, muss ein wichtiger Aspekt geklärt werden:

Erfolgt die Entwicklung und Implementierung des Corporate Design Konzepts auf der Grundlage interner Ressourcen? Das kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn die Organisation über eine eigenen Stab für Marketing-Aufgaben verfügt. Kann man nicht auf internes Know-how zurückgreifen, wird man das Projekt zusammen mit externen Spezialisten entwickeln und umsetzen. In beiden Fällen sind vorab viele Fragen zu klären:

Styleguide Corporate DesignCorporate Design – vom Konzept zur Strategie

Es gehört heute schon bei der Gründung einer Organisationen zu den gängigen Standards, Corporate Identity (CI) und damit auch Corporate Design (CD) grundlegend zu definieren. Etwas schwieriger wird es, wenn eine schon länger existierende Organisationen

  • sich ein komplett neues Corporate Design zulegen möchte oder
  • bereits ein Corporate Design hat, das modernisiert werden soll.

Design VisitenkarteCorporate Identity und Corporate Design - was ist eigentlich der Unterschied?

Die Begriffe Corporate Identity (CI) und Corporate Design (CD) werden oft fälschlich gebraucht. Das liegt auch daran, dass das CD ins Auge sticht, das Konzept dahinter im Verborgenen bleibt. Corporate Identity umfasst sowohl die Kommunikation als auch die Strategie dahinter.

Definition: Corporate Identity

Logo Corporate DesignCorporate Design

Corporate Design (CD) gehört heute zu den gängigen und notwendigen Instrumenten jeder größeren Organisation. Es gilt als selbstverständlich, dass alle Maßnahmen der integrierten Kommunikation inhaltlich und formal vereinheitlicht und aufeinander abgestimmt werden.

Eindrücke, die durch einzelne Aktionen entstehen, sollen sich nicht gegenseitig widersprechen, sondern unterstützen und befördern. Das verstärkt die Wirkung der Kommunikation insgesamt.

Regeln6 goldene Regeln für die Öffentlichkeitsarbeit

  1. Präsentieren Sie Ihre Organisation als professionellen und seriösen Partner.
  2. Stellen Sie Ihre Kompetenz als Händler oder Dienstleister mit ausgewiesener Expertise auf Ihrem Fachgebiet dar.
  3. Rücken Sie Ihre Organisation ins rechte Licht: Informieren Sie sachlich über Ihre Angebote und Dienstleistungen. Stellen Sie Ihre geballte Kompetenz und Ihr Wissen in den Fokus. Zeigen Sie, was Sie können. Nehmen Sie Ihren Zielgruppen im persönlichen Kontakt den Wind aus den Segeln und erörtern Sie ruhig auch die Problemlagen Ihrer Branche und schwierige Umstände.
  4. Erzählen Sie Geschichten: Ihre Organisation steht tagtäglich im Kontakt mit anderen Menschen. Dabei erleben Sie manchmal schöne, lustige oder aufregende, mitunter traurige und immer wieder auch ärgerliche Geschichten. Geschichten, die eines gemeinsam haben: sie berühren, wecken Emotionen. Erzählen Sie diese Geschichten! Persönliche Erlebnisse und Begegnungen bringen Außenstehende zum schmunzeln und machen Ihre Aufgaben und Leistungen auf der zwischenmenschlichen Ebene nachvollziehbar.
  5. Legen Sie Wert auf klare Sprache: Fachjargon ist tabu! Alles, was Sie im Rahmen Ihrer Öffentlichkeitsarbeit nach außen kommunizieren, sollte anschaulich, leicht verständlich in einfacher Sprache formuliert werden.
  6. Tue Gutes und rede darüber! Sie leisten gute Arbeit leistet und schweigen sich darüber aus? Dann darf es Sie auch nicht wurmen, wenn das niemand bemerkt. Sie müssen schon von sich aus aktiv werden. Trommeln belebt das Geschäft. Sie möchten neue Kunden gewinnen? Oder neue Mitarbeiter akquirieren? Sorgen Sie dafür, dass Ihr Anliegen das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Zeigen Sie sich! Tun Sie was Gutes für Ihr Image!
  7. Bilder wecken Emotionen: Verwenden Sie qualitativ hochwertige Bilder und Grafiken. Sie machen neugierig, ziehen Aufmerksamkeit auf sich. Bei Printprodukten wie Infoblättern oder Flyern sollten Sie auf eine hohe Auflösung (mindestens 300 DPI) achten.

BleiwüsteTexte für die Öffentlichkeitsarbeit: Sag es einfach!

Es ist zum Verzweifeln. Niemand möchte sich durch endlose Romane quälen, bis er zum Wesentlichen vordringt. Und dennoch passiert es immer wieder! Tun Sie Ihren Lesern einen Gefallen: Machen Sie es Ihnen so einfach wie möglich. Fassen Sie sich kurz! Bringen Sie möglichst prägnant auf den Punkt, was Sie mitteilen wollen. Worum geht es? Reden Sie nicht um den heißen Brei herum. Kommen Sie zur Sache! Oder wollen Sie potenzielle Interessenten zu Tode langweilen? Wollen Sie, dass Kunden abspringen, bevor sie den Text überhaupt gelesen haben?

Flyer LeporelloFlyer: Falz-Technik und Größe

Falzungen gibt es in Hülle und Fülle. Nur fünf davon gehören zu den Standard-Falz-Techniken:

Einbruchfalz

Beim Einbruchfalz wird der Flyer nur einmal in der Mitte gefaltet. Diese Variante wird meistens bei Einladungen genommen.

Papier FlyerFlyer gestalten – knackig und gut strukturiert

Jeder Flyer hat drei Bereiche:

  • Titelblatt
  • Innenteil
  • Rückseite

Flyer Titelblatt

FlyerFlyer: wirkungsvolle Allzweckwaffe der Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit ist heute wichtiger denn je. Das gilt für Online-Shops im gleichen Maße wie für kleine und mittelständische Unternehmen und Organisationen vor Ort. Einige einfache Konzepte der Kommunikation mit der Öffentlichkeit lassen sich sehr effizient umsetzen. Zum Beispiel der Flyer. Man kann damit entweder

  • ganz allgemein kommunizieren, was man an Produkten oder Dienstleistungen zu bieten hat oder
  • auf spezielle Angebote, Kompetenzen, Events, Veranstaltungen etc. hinweisen.

StellenanzeigeBroschüren, Newsletter, Stellenanzeigen – Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit

Broschüren können je nach Ausrichtung und Angebot mit mehr oder weniger ausführlicheren Informationen gefüllt und ansprechend präsentiert werden. Meist gibt es schon eine Art Textbaukasten mit geeigneten Bausteinen für die Außen-Darstellung. Ähnliches gilt für Newsletter. Sie dienen der Kundenbindung und man kann die Interessenten zudem regelmäßig per E-Mail mit interessanten Neuigkeiten versorgen.

Weitere nützliche Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit sind Schaukästen, Infotafeln und Aufsteller. Auch an der Theke, Kasse etc. weckt Informationsmaterial die Neugier der Kunden und wird gerne mitgenommen.

Plakat Werbung LufthansaSich erfolgreich präsentieren: Informationsstand und Plakate

Informationsstand: Kommunikations-Talente an die Front!

Regionale Messen sind der ideale Ort, um sich mit einem Informationsstand zu präsentieren. Das gute daran: Hier begegnen sie unmittelbar Ihren Zielgruppen und können zwanglos mit ihnen Kontakt aufnehmen.

Je nach Ausrichtung können Sie verschiedene Ziele mit Ihrem Auftritt verbinden: Handelt es sich um eine Fachmesse, beispielsweise eine Sportmesse? Steht Sie einem breiten Publikum offen oder einem Fachpublikum. Oder ist es eine Berufsbildungsmesse?

Tag der offenen TuerÖffentlichkeitsarbeit – so funktioniert es

Welche Ziele wollen Sie mit der Öffentlichkeitsarbeit erreichen?

Notieren Sie für sich zunächst die wichtigsten Ziele, die Sie anstreben. So klar und Präzise wie möglich. Denn danach richtet sich die Wahl der Mittel. Wollen Sie die Organisation insgesamt präsentieren oder nur aktuelle Angebote? Gibt es einen Anlass? Beantworten Sie zuerst die W-Fragen:

VertrauenWarum ist gute Öffentlichkeitsarbeit wichtig?

Hand aufs Herz: Was wissen Sie über die Gastwirtschaft mit dem schönen Biergarten nebenan, den Friseursalons am Marktplatz oder die nette kleine Boutique um die Ecke? Haben Sie eine Vorstellung von den konkreten Aufgaben und Tätigkeitsfeldern in diesem Metier? Umgekehrt geht es den anderen natürlich genauso mit Ihrer Organisation. Deswegen ist Öffentlichkeitsarbeit so wichtig. Nur so können Sie den anderen vermitteln, was sie tun und welche Vorteile das für die Gesellschaft hat. Das Ziel der Öffentlichkeitsarbeit ist es, ein positives Image zu fördern. Am besten in der unmittelbaren Nachbarschaft. Dort wo Ihre Kunden leben.

PresseverteilerWie baue ich einen Presseverteiler auf?

Einen Presseverteiler kann man mühelos mit Bordmitteln aufbauen. Eine spezielle Software wird nicht benötigt. Ein simples Tabellenkalkulationsprogramm wie Excel genügt vollkommen.

Wo finde ich Adressen für meinen Presseverteiler?

PressemitteilungPressemitteilung fertig - alles richtig gemacht?

In der nachfolgenden Übersicht sind alle Kriterien aufgelistet, die eine gute Pressemitteilung erfüllt:

  • Die Pressemitteilung ist wie eine Pyramide aufgebaut (siehe Best Practice: Die perfekte Pressemitteilung). Die wichtigsten Informationen stehen am Anfang.
  • Die Pressemitteilung enthält nur eine zentrale Botschaft. Andernfalls: Für jede Botschaft eine PM!
  • Der Einstieg macht Appetit auf mehr und weckt Aufmerksamkeit.
  • Die Pressemitteilung hat weniger als 30 Zeilen. Andernfalls: Kürzen.
  • Die Pressemitteilung enthält keine Schachtelsätze. Ansonsten: Auflösen! Kurze, knappe Sätze formulieren.
  • Keine Abkürzungen, Fremdwörter oder Wortwiederholungen. Korrektur: Abkürzungen ausformulieren, Fremdworte ersetzen durch gängige Begriffe.
  • Der Text ist grammatikalisch und orthografisch korrekt. Die Zeichen wurden richtig gesetzt.
  • Die Pressemitteilung ist aus der Perspektive eines neutralen Beobachters geschrieben und enthält keine Bewertungen. „Wir“ oder „uns“ durch neutrale Begriffe ersetzen.
  • Die enthaltenen Informationen sind vollständig. Alle W-Fragen wurden beantwortet.
  • Die Pressemitteilung ist so aufgebaut, dass die Redaktion vom Ende her kürzen kann. Die wichtigsten Informationen stehen am Anfang.
  • Der Zeilenabstand ist groß, die Zeilen hat maximal 60 Anschläge. Die genaue Anzahl der Zeilen und Zeichen insgesamt wird im Abspann der Pressemitteilung aufgelistet.
  • Die Gliederung ist übersichtlich. Der Text ist logisch aufgebaut, die Inhalte sind sinnvoll strukturiert.
  • Alle Fakten können zweifelsfrei belegt werden.
  • Bei allen Personen ist Vor- und Zuname sowie Funktion angegeben.
  • Die zeitliche Abfolge ist korrekt. Aktive Formulierungen dominieren.
  • Wenn Zitate den Text der Pressemitteilung auflockern, so wurden diese gut lesbar formuliert und vom Urheber autorisiert.

Pressemitteilung PyramideBest Practice: Die perfekte Pressemitteilung

Überschrift

Die erste Überschrift ist eine Einladung zum Lesen und macht Appetit auf mehr.

Einleitung

Bilder sprechen SymbolePM: Lass Bilder, Videos und Töne sprechen

Auch wenn es abgedroschen klingt: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Es muss kein Profi- Foto sein, sondern sollte lediglich des Pudels Kern auf den Punkt bringen. Veranstaltungen sind nicht nur wunderbare Gelegenheiten für Schnappschüsse emotionaler Momente, sondern auch um Material fürs Archiv zu sammeln. Denn nach der erfolgreichen Pressemitteilung ist vor der nächsten. Mit Medienarbeit ist man nie fertig.

Bilder erhöhen die Chance auf Veröffentlichung

Pressemitteilung FormAufbau einer Pressemitteilung: Die heilige Dreifaltigkeit

  1. Überschrift und Einleitung

  2. Kerntext

  3. Fazit

Diese Dreiteilung entspricht dem klassischen Aufbau von journalistischen Nachrichten. Das passende Symbol dafür ist die Pyramide mit der Überschrift an der Spitze als wichtigstem Element. Ein Redakteur kann diese Pressemitteilung 1:1 übernehmen.

KalenderPressemitteilung: Reif zur Veröffentlichung

Nun ist es also soweit. Ein Thema soll publik gemacht werden. Doch welcher Zeitpunkt ist der beste, um die Pressemitteilung zu versenden? Es kommt darauf an...

In Ihrer Organisation stehen Ereignisse von öffentlichem Interesse an? Geben Sie den Medien genug Vorlaufzeit. Schon deswegen, weil solche Nachrichten ein Verfallsdatum haben. Das ganze funktioniert nach einer simplen Logik:

oeffentliches interessePressemitteilung: Was ist von öffentlichem Interesse?

Machen Sie sich beim Verfassen einer Pressemitteilung immer wieder eines klar:

Mein Ziel ist, dass die Pressemitteilung veröffentlicht wird!

Stellen Sie sich deswegen zwei wichtige Fragen vorab:

  1. Welchen aktuellen Bezug hat das Thema meiner Pressemitteilung?

RedaktionPressemitteilung: Mein Ansprechpartner – die Redaktion

Der Verfasser einer Pressemitteilung hat mit einigen Tücken zu kämpfen. Das liegt vor allem daran dass er oft einen großen Spagat zwischen den Interessen seiner Organisation und den Erwartungen der Redaktion hinlegen muss. Beide sollte er gut kennen, damit er sie miteinander in Einklang bringen kann. Er wird dann je nach Interessenlage seine eigenen Schwerpunkte setzen und die Pressemitteilung entsprechend formulieren. Das setzt im Einzelfall ein gutes Einfühlungsvermögen voraus. Wer eine Pressemitteilung erstellt, hat ein konkretes Ziel: Er will, dass der Text

Sprache StilSprache und Stil der Pressemitteilung

Eine Pressemitteilung beinhaltet Informationen, die der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden sollen. Die Inhalte haben oberste Priorität. Deswegen sollte man sie so formulieren, dass die Message sofort überspringt. Trocken, sachlich und auf den Punkt. Absolut neutral. Hier ist Wortwitz und Feingeistiges fehl am Platz. Der Stil entspricht dem Bericht oder einer Nachricht. Am besten, man textet genau so, wie es anschließend gedruckt oder gesendet werden soll.

MarketingMedienarbeit, PR oder Marketing? Begriffsklärung und Unterschiede

Hier findest du Antworten auf die Fragen: Was steckt hinter den Begriffen Medienarbeit, PR oder Marketing? Was genau ist eigentlich der Unterschied?

Marketing

Eine gelungene Definition des Begriffs „Marketing“ bietet das Gabler Wirtschaftslexikon:

Der Grundgedanke des Marketings ist die konsequente Ausrichtung des gesamten Unternehmens an den Bedürfnissen des Marktes. Heutzutage ist es unumstritten, dass auf wettbewerbsintensiven Märkten die Bedürfnisse der Nachfrager im Zentrum der Unternehmensführung stehen müssen. Marketing stellt somit eine unternehmerische Denkhaltung dar.

Medien DemokratieDie grundlegenden Funktionen der Medien in Demokratien

Heute ist es en vogue, die Publikationen großer Verlage ganz allgemein als "Lügenpresse" zu diffamieren. Journalisten werden selbst in Demokratien angefeindet und bedroht, in machen Regionen der Welt sogar mit dem Tode. In einigen Ländern werden Medien ganz bewusst unterdrückt, in anderen graben sie sich selbst das Wasser ab. Sie verspielen Glaubwürdigkeit, indem sie nur noch den Gesetzen des Marktes folgen und jede Sau durchs Dorf treiben, die Quote bringt.

Schlechter Journalismus im InternetSchlechter Journalismus schadet der Demokratie

Angesichts der permanenten und teilweise brutalen Medienschelte von Journalisten gegenüber Politikern wundert es niemanden, dass 2016 im Rahmen einer Allensbach-Studie fast die Hälfte der Befragten folgender Aussage zustimmte:

Die Politiker haben keine Ahnung. Das könnte ich besser als die.“

StorytellingWoran erkennt man schlechten Journalismus?

Die Zeiten, in denen Zeit, Spiegel & Co. automatisch mit „gutem Journalismus“ gleichgesetzt wurden, sind vorbei. Weil einzelne Journalisten, aber auch ganze Redaktionen und die Herausgeber dahinter die Kriterien des guten Journalismus aus den Augen verloren haben. Die Gründe will ich hier nicht erläutern. Doch was macht schlechten Journalismus aus? Wie erkennt man ihn?

Wahrhaftigkeit, Wechselseitigkeit, Vielfalt   

Wahrheit

Transparenz  

Die eine Wahrheit gibt es nicht, aber es gibt so etwas wie Wahrhaftigkeit. Dazu gehört das Streben nach Wahrheit ebenso wie die Bereitschaft, für wahr Gehaltenes zu überprüfen. Die Transparenz eines guten Journalismus besteht darin, dass Quellen offengelegt werden. Ein Journalist die Frage nach der Herkunft der Informationen beantworten. Er muss sich auch fragen lassen, ob sie qualitativ einer Überprüfung standhalten. Transparenz bedeutet aber auch, Zitate nicht aus dem Zusammenhang zu reißen, sondern den Kontext (Interview, Pressekonferenz etc.) offenzulegen. Wenn Journalisten Aussagen für unglaubwürdig halten, sollten sie dies ausdrücklich hinzufügen, indem sie beispielsweise der Aussage eine andere Meinung gegenüberstellen.

Kriterien für guten Journalismus: Aktualität , Zugänglichkeit, Unterhaltsamkeit

alte zeitungAktualität

Natürlich sollte eine Nachricht immer auch aktuellen Bezug haben. Guter Journalismus hat Politik und Gesellschaft, national und international, kontinuierlich im Blick. Das ist ohnehin selbstverständlich. Eine seiner wichtigsten Aufgaben besteht immerhin darin, dem Publikum Orientierung im dichten Dschungel der Themen Ereignisse zu verschaffen.

Aktuell ist ein Thema oder Ereignis beispielsweise in Bezug auf die zeitliche Dimension:

SchreibmaschineWas ist guter Journalismus?

Guter Journalismus bietet nicht nur unterhaltsame Inhalte, die ansprechend präsentiert werden. Er liefert dem Publikum auch einen echten Mehrwert – einen konkreten Nutzen, der über die Inhalte hinaus geht. Und er erfüllt ganz bestimmte Kriterien. Anhand dieser festgelegten Kriterien kann man die Qualität von Journalismus bemessen und überprüfen.