60 Jahre und ein bisschen weise?

Als Curd Jürgens mit 60 auf sein Leben zurück blickte, musste er sich eingestehen, dass er nichts aus seinen Erfahrungen gelernt hatte. Wie ist es mit uns? Sind wir wenigstens ein kleines bisschen weiser geworden? Weiterlesen...

OmiAltersmilde, altersweise, altersmüde – alles nur Klischees?

Werden wir milder im Alter? Sehen wir die Dinge gelassener? Werden wir vielleicht sogar ein bisschen ruhiger? Ja, denn das liegt in der Natur des Menschen. Und: Altersmilde bedeutet nicht altersmüde! Weiterlesen...

Was ist eigentlich der zweite Frühling?

Der zweite Frühling steht vor allem für das Wiederaufblühen der Gefühle in der zweiten Lebenshälfte. Meistens mit einem neuen Partner, manchmal aber auch ohne. Und das Liebesglück treibt in diesem Lebensabschnitt mitunter bunte Blüten... Weiterlesen...

Aus Erfahrung gut: Die Wertschätzung des Alters

Praktisch alle Menschen wollen möglichst alt werden. Wenn sie dann aber tatsächlich ein hohes Alter erreicht haben, beklagen sie sich darüber. Das erkannte Cicero bereitas vor über 2000 Jahren. Daran hat sich bis heute kaum etwas geändert. Dabei erleben wir die glücklichsten Zeiten unseres Lebens in der Zeit, bevor wir wirklich alt und gebrechlich werden. Weiterlesen...

"Man braucht lange, um jung zu werden!"

Als Pablo Picasso schon weit über 80 war, erwiderte er einmal auf die Nachfrage eines Journalisten: „Ich habe kein Alter." Aber auch dann, wenn wir selbst uns nicht übers Alter definieren – die anderen tun es! Warum werden jedem Alter bestimmte Erwartungen und Befürchtungen zugeschrieben?  Weitelesen...

Senior, Best Ager - Alter ist, was wir draus machen!

Keiner will heute mehr ein „Senior“ sein. Aber wo liegt eigentlich das Problem? Einen neutralen Begriff gibt es nicht. Und letztlich ist doch nur das wichtig, was wir draus machen. Wir haben es selbst in der Hand, ob auf dieser Schublade „nutzlos, verbraucht und senil“ drauf steht oder „gereift, erfahren und weise“ Weiterlesen...

 

reines Glueck Wilhelm Busch Maler Klecksel
 Wilhelm Busch Maler Klecksel

Wann ist ein Leben erfüllt?

Gute zwischenmenschliche Beziehungen tragen zu unserem Wohlbefinden bei, doch ist Familie automatisch ein Garant für mehr Glück und Zufriedenheit? Wie ist es mit Geld? Kann sich damit ein erfülltes Dasein erkaufen? Was bedeutet überhaupt "Erfüllung"? Lesen Sie mehr...

Besser Leben - das kann man lernen!

Viele Menschen verlieren sich in Tagträumen und während sie noch träumen, verrinnt kostbare Lebenszeit. Die wahre Lebenskunst besteht jedoch darin, das Leben nicht zu träumen, sondern es zu leben und selbst in die Hand zu nehmen. Weiterlesen...

Glücklich ohne Reichtum?

Immer wieder bestätigen Erkenntnisse psychologischer Studien das, was die alten Philosophen schon lange wussten: Macht und Geld allein machen nicht glücklich. Das können nur gute soziale Kontakte und eine Aufgabe im Leben. Weiterlesen...

100 Dinge – was brauchst Du, um glücklich zu sein?

Der Durchschnittsmensch besitzt ungefähr 10.000 Dinge. Viele Menschen in sogar Afrika nur etwa 1.000. Und dann gibt es einige wenige, die versuchen, mit noch weniger auszukommen: Mit 100 Dingen. Weiterlesen...

Alleinsein ist gut für die Seele...

Einsamkeit - die einen können sie kaum ertragen, für andere wiederum ist sie ein Quell der Kreativität und Inspiration. Sie empfinden das Alleinsein als einen Luxus, der mit Geld kaum aufzuwiegen ist. Weiterlesen...

Intuition – hör' auf die innere Stimme

Ein Gedankenblitz, nur ein Funke und die Lösung liegt plötzlich auf der Hand: Heureka, das ist es! Doch die wenigsten nehmen ihre innere Stimme, die unentwegt flüstert, überhaupt noch wahr. Weiterlesen...

Mut zur Faulheit!

Nur nicht faul sein! Denn Müßiggang ist aller Laster Anfang. Das wurde uns in der Kindheit immer wieder eingetrichtert. Doch Muße ist gesund und sie ist sogar wichtig für die Reifung der Persönlichkeit. Weiterlesen...

Freud Sofa PsychologieSigmund Freud und seine Menschenexperimente

Die modernen Wissenschaften lehren uns im Grunde das, was einst die antiken Philosophen schon sagten. Damals vor etwa zweitausend Jahren. Nur eben ein bisschen anders. Es gibt nämlich in beinahe jeder Generation jemanden, der sich besonders viel Mühe gibt, das, was zum Beispiel Epikur gesagt hat, so zu formulieren, dass es praktisch wie neu klingt. Lesen Sie mehr...

Das Gewissen wird einfach überbewertet!

Wer hat's erfunden? Wieder einmal dieser Sigmund Freud! Bevor der sich nämlich damals an den Schreibtisch setzte, war die Welt noch ziemlich einfach. Mann konnte seine Probleme durch Nachdenken lösen. Mann, denn Frauen zählten damals noch nicht richtig zur Menschheit. Aber Mann war ja Gottseidank sehr rational. Bis Freud eine folgenschwere Entdeckung machte... Mehr lesen...

Wo Narzissten sinnlos walten...

Demokratie ist eine feine Sache. Sie schützt uns zum Beispiel vor staatlicher Willkür. Allerdings ist Demokratie nur so perfekt ist wie die Menschen, die darin schalten und walten. Also gar nicht. Leider äußert nämlich auch die Dummheit in der Demokratie viel freier als in jeder anderen Staatsform. Weiter lesen...

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Eine kleine Geschichte psychischer Epidemien: Ufos, Kriege und kollektiver Wahn

Psychische Epidemien gibt es seit Menschengedenken. Zum Beispiel das Umsichgreifen haltloser Gerüchte und Prophezeiungen in Bezug auf angeblich bevorstehende Weltuntergänge. Solche Massenhysterien sind durchaus mit Infektionskrankheiten vergleichbar. Sie können ganze Volksgruppen anstecken. Lesen Sie mehr...

Die Zukunft war früher auch besser!

Genau! Früher war nämlich alles besser! Die Hochkulturen lebten im Einklang mit der Natur. Es gab keine Atombomben, kein FCKW und keinen Plastik-Schrott. Die Mitmenschen wurden auf ganz natürliche Art und Weise ausgebeutet, nur gelegentlich ermordet und dann ausschließlich zu rituellen Zwecken. Lesen Sie mehr...

 

Männer und FrauenMänner & Frauen – zwischen Höhle und Herdfeuer

Früher war alles besser. Einfacher sowieso. Das ist allerdings schon ziemlich lange her. Männer gingen zur Jagd. Wenn sie wieder nach Hause kamen, saßen die Frauen bereits am Herdfeuer. Natürlich suchten sie sich den mit der fettesten Beute aus. Kräftig musste er sein, jung und knackig. Umgekehrt war es nicht viel anders... Lesen Sie mehr...

Die Handtasche einer Frau…

Die optimal befüllte Handtasche gehört zu den mobilen Endgeräten. Sie dient der Frau als Ich-Erweiterung und verkörpert Multitasking wie sie selbst. Sie Handtasche  ist Kommandozentrale, Kosmetikstudio, Picknickkorb, Büro und Notfallköfferchen. Sie dient als Devotionalien-Lager für sentimentale Erinnerungen wie Briefe, Fotos und Stofftiere. Frau muss schließlich Prioritäten setzen. Lesen Sie mehr...

Magie im Alltag. Von Friseuren, Autohändlern und Paarungsritualen

Im Grunde zaubern wir alle irgendwie. Jeden Tag ein kleines bisschen. Selbst dann, wenn wir uns nicht darüber bewusst sind. Auch dann, wenn wir uns für so überhaupt gar nicht abergläubisch halten. Das mit der Magie fängt nämlich schon beim Haareschneiden an. Weiter lesen...

Spleens, Schrullen und Marotten – sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?

Die einen zählen Stufen, die anderen essen Gummibärchen oder Smarties nach Farben sortiert, wieder andere sammeln mit Leidenschaft Plastiktüten. Praktisch jeder hat seine ganz speziellen Marotten. Meist sind es liebenswerte Gewohnheiten, mitunter aber auch Schrullen, die den Mitmenschen den letzten Nerv rauben. Lesen Sie mehr...

Pech kennt keine Fehlschläge - Aufreger im Alltag

Heute ist wieder einmal einer dieser Tage! Sie wissen schon: Einer von denen, an welchen Sie am liebsten gleich im Bett bleiben und sich die Bettdecke über beide Ohren ziehen würden. Weil Sie es irgendwo tief in Ihrem Innersten bereits ahnen: Heute geht sowieso alles schief. Und nach Murphys Gesetz geht dann ganz sicher alles schief. Lesen Sie mehr...

PolitikalsBerufPolitik für Anfänger - wie man was wird

Früher erwarb man Berufe sozusagen genetisch. Der Sohn ererbte das elterliche Gewerbe oder, wenn der Vater Henker war, wurde der Sohn eben auch Henker. Deswegen ist es manchmal besser, wenn einem die Eltern nichts vererben. Heute gibt es praktisch nur eine einzige Chance, in dieser Gesellschaft aus dem nichts reich zu werden: Die politische Karriere!

Das Bürgermeister-Gen

Politiker ist auf jeden Fall ein kreativer und abwechslungsreicher Beruf für Menschen, die kein Risiko scheuen. Nehmen Sie zum Beispiel die Europa-Politik: Da brauchen Sie keine Vorkenntnisse. Sie tun einfach experimentell mal was in die Runde, weil die bewährten Sachen ja sowieso nicht mehr funktionieren und auch keiner weiß, wie es klappen könnte.

Sie sind nicht ganz auf den Mund gefallen und gehen gerne in die Wirtschaft?

Dann haben Sie absolut das Zeug zum Politiker ‑ das Bürgermeister-Gen. Da kriegen Sie eine Startbahn direkt ins Wohnzimmer und in der Wirtschaft alles für umsonst. Noch besser geht das in der Bundespolitik. Dort dauert die Legislaturperiode nur vier Jahre und manchmal sogar kürzer. Da haben Sie gar nicht mehr groß Zeit, sich um Politik zu kümmern. Aber das machen ja sowieso die Referenten. Die schreiben Ihnen schöne Reden und Konzepte. Das müssen Sie dann nur noch runter lesen. Ob Sie das inhaltlich verstehen oder nicht, ist doch egal. Ist doch ohnehin nur so ein Ritual – wie die Wahlen zum Beispiel:

Sie überlegen ein paar Wochen, welchen von den Männern auf den hübschen bunten Bildchen, die überall in der Stadt hängen, Sie nehmen wollen. Dann endlich, immer sonntags, ziehen Sie sich schön an und gehen feierlich zur Urne. Dort gibt es zwei Hüter der Urne, die aufpassen, dass Sie auch wirklich der sind, der das Kreuz machen darf, und einen Zeremonienmeister, der Ihnen freundlich erklärt, wo sie ihr Kreuz machen müssen und Ihnen nötigenfalls auch schon mal die Hand führt. Dann gehen Sie nach Hause und schalten den Fernseher ein. Da stehen die von den Bildchen dann alle rum und warten. Wenn Sie die vielen roten Köpfe sehen, wissen Sie, dass Sie als Wähler eine enorme Macht haben.

Das ist ein bisschen so wie im antiken Griechenland. Da standen auch überall Statuen rum und Sie konnten sich aussuchen, welcher Gott für Sie zuständig ist. Wenn der nichts taugte, kam die Statue auf den Sperrmüll und man suchte sich einfach eine neue raus.

Man muss den Göttern Opfer bringen, damit Sie einem geneigt bleiben

Früher gingen die Leute dann einfach dorthin und legten ihm was ins Schälchen. In manchen Kulturkreisen ist das heute noch so, nur bei uns ist das ein wenig verpönt. Doch das sitzt so hartnäckig in den Genen, dass die Leute es dann eben heimlich machen. Und wenn es raus kommt, tun alle ganz entrüstet. 

Qualifiziertes Personal händeringend gesucht!

Wenn Sie dann gewählt wurden, müssen Sie zusehen, dass Sie in der kurzen Zeit in so viele Aufsichtsräte wie möglich rein kommen. Wenn Sie es nach vier Jahren auf fünf erkleckliche Pöstchen gebracht haben, liegen Sie verdammt gut im Rennen. Das ist aber ein ganz schöner Stress, bis Sie mal soweit sind. Da brauchen Sie sonst nichts mehr.

Deswegen hört man von den meisten Politikern auch rein gar nichts. Und ein Politiker, der in fünf Aufsichtsräten sitzt, ist doch prima qualifiziert für die Wirtschaft! Das lassen sich die Unternehmen eine ganze Stange Geld kosten, so qualifiziertes Personal.

Warum versuchen Sie es nicht einfach mal selber?

Was die können, können Sie schon lange! Ein paar Posten werden ja demnächst wieder frei. Und die suchen wirklich händeringend gute Leute...

The EndDer nächste Weltuntergang: 2019

Sie erinnern sich vielleicht dunkel? 1999 auf 2000? Bei diesem spektakulären Beinahe-Weltuntergang waren viele von uns live dabei: Ein bisschen peinlich ist es im Nachhinein schon. Wie erklärt man das den Kindern, wenn die das später im Internet lesen?

Zwar glaubte keiner so recht daran, dass die Raumstation MIR wirklich auf die Erde stürzen und die Eifel explodieren würde. Aber die Theorie, dass mit der Umstellung der Computer von der 99 auf die 00 unvorstellbare Katastrophen eintreten könnten, war so weit verbreitet, dass sich selbst weniger abergläubische Menschen dem schaurigen Grusel kaum entziehen konnten. Und was ist passiert? Nichts. Irgendwie auch schade. Wieder eine Chance auf eine echte Sensation verpasst.

Wenn ein Weltuntergang in die Geschichte eingeht, war er nicht erfolgreich

Der 21.12.2012 war sozusagen der Weltuntergang unter den Weltuntergängen schlechthin. Der, der alle bisher dagewesenen apokalyptischen Rekorde toppen sollte. Mit Sonnenstürmen, Vulkanausbrüchen, Erdbeben, Polsprüngen und allem, was dazu gehört. Ein spitzenmäßig inszenierter Endzeit-Blockbuster in wirklich.

Hätte er tatsächlich stattgefunden, so hätte das nachher auch keinen mehr interessiert. Weil die Welt komplett untergegangen wäre. Sonst wäre es ja kein Weltuntergang gewesen. Es war auch keiner. Also haben wir einfach wieder Weihnachten gefeiert. Wie immer. Obwohl einem dann schon irgendwie etwas fehlt. Schließlich hat man nicht alle Jahre die Gelegenheit, einen so sensationellen Weltuntergang zu erleben. Rasputin, der berühmte russische Zarenflüsterer, der mit seinen Vorhersagen ebenso daneben lag wie mit seinen Heilkünsten, hatte den nächsten für 2013 prognostiziert. Wieder nichts...

Die nächsten Termine stehen schon

Da ist es zumindest ein kleiner Trost, dass der Termin für den nächsten Weltuntergang auch schon steht: 2019. Nostradamus und Alois Irlmaier prophezeihen den Ausbruch eines Dritten Weltkrieges. Ungefähr im August. Nachdem es die meistzitierten Weltuntergangs-Propheten der Welt allerdings mit dem Datum nie so genau genommen haben, könnte es auch noch etwas länger dauern.

Spannend wird es auf jeden Fall noch einmal im Jahr 2038. Da endet nämlich die Computerzeitrechnung. Die ist nämlich tatsächlich endlich und wenn die Zeit abgelaufen ist, springen die Zahlen einfach wieder auf null. Die fatale Folge: Alles, was auf Computertechnik basiert - und das dürfte 2038 so ziemlich alles (oder gar nichts mehr) sein - verabschiedet sich. Das könnte wirklich eine richtige, echte Katastrophe verursachen. Wenn man bedenkt, dass die meisten Menschen schon heute nicht mehr ohne WLAN funktionieren.

Gänsehaut, Grusel und Gurus

Die bisherigen Prognosen für den Weltuntergang waren nicht gerade zuverlässig. Nur auf eines kann man sich dabei 100prozentig verlassen, nämlich darauf, dass es bis zum realen und finalen, also zum echten, tatsächlichen und wirklichen Weltuntergang noch jede Menge neue Prophezeiungen geben wird. Warum? Weil Menschen Gänsehaut und Grusel lieben, das Angstprickeln und die schönen Schauder, die einem solche Geschichten den Rücken herunter jagen. Und sie lieben Gurus, Propheten, und sonstige Superhelden. Weil die so genau wissen, wo es lang geht. Im Gegensatz zu Politikern zum Beispiel.

Apropos - gibts noch etwas, das sie vor den Weltuntergang erledigen wollten? Hier geht es zum Beitrag Sieben Dinge, die ich vor dem Weltuntergang gerne noch tun möchte