Kriterien für guten Journalismus: Aktualität, Zugänglichkeit, Unterhaltsamkeit

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Natürlich sollte eine Nachricht immer auch aktuellen Bezug haben. Guter Journalismus hat Politik und Gesellschaft, national und international, kontinuierlich im Blick. Das ist ohnehin selbstverständlich. Eine seiner wichtigsten Aufgaben besteht immerhin darin, dem Publikum Orientierung im dichten Dschungel der Themen Ereignisse zu verschaffen.

Aktuell ist ein Thema oder Ereignis beispielsweise in Bezug auf die zeitliche Dimension:

 

  • Ist es schon geschehen? Dann sollte zeitnah berichtet werden.
  • Wird es bald stattfinden? Es muss im angemessenen Rahmen angekündigt werden.
  • Berichte über Jubiläen, Todestage etc. ergeben sich aus dem Kalender.

Aktualität kann man aber auch selbst setzen:

  • Ein Journalist rückt neue Fakten in den Fokus.

  • Er widmet einem bestimmten Thema einen oder mehrere Beiträge bzw. verschafft ihm durch anderweitige Aktivitäten Aktualität.

  • Er hält Themen am Köcheln, indem er journalistisch aufbereitete Inhalte aktualisiert, d. h. mit neuen Inhalten anreichert.

Zugänglichkeit

Zugänglichkeit ist ein zentrales Kriterium für guten Journalismus. Journalistische Inhalte müssen für jeden zugänglich und sprachlich gut verständlich sein. Das kann man erreichen, indem man Informationen ansprechend präsentiert. Journalistische Hilfsmittel sind, je nach den technischen Möglichkeiten des Mediums, Text und Layout, Bild und Ton. Einfache Sprache hat Vorrang, Fremdworte sind zu meiden oder zu erläutern. Nachrichten sollten übersichtlich strukturiert und möglichst anschaulich dargestellt werden.

Unterhaltsamkeit

Ein guter Journalismus besitzt die Fähigkeit, auch trockene Inhalte so gestalten, dass sie Neugier und Interesse wecken. Das gelingt mittels unterhaltsamer Elemente, zum Beispiel beim so genannten Infotainment.

Zum Hauptbeitrag: Was ist guter Journalismus?