Aktuell

Landkreis Tirschenreuth Magazin ANgeKOMMEN

Das neue Magazin ANgeKOMMEN - eine Rundreise durch den Landkreis Tirschenreuth

Endlich ist es so weit - mit der Ausgabe 1 des neuen Magazins ANgeKOMMEN eröffnet die Bildungs- und Wirtschaftsregion Tirschenreuth ihre Fachkräfte-Kampagne. Die Image-Broschüre vermittelt lebhafte Eindrücke davon, was gut leben und arbeiten im Landkreis Tirschenreuth bedeutet. Sie wird zunächst jährlich, später halbjährlich erscheinen.

Kirwabaumaufstellen 2015 Raigering

Kirchweihbrauchtum in Nordbayern

Sie Kirchweih findet für gewöhnlich im Oktober statt. Ursprünglich wurde der Termin von der Obrigkeit festgesetzt. Nicht so in Franken und der Oberpfalz. Dort ticken die Uhren ohnehin ein wenig anders. Die Nordbayern feiern die Feste einfach wie sie fallen. Die Termine verteilen sich auf einen Zeitraum zwischen April bis Oktober, schon damit jedes Dorf bei den anderen mitfeiern kann. Einigkeit besteht lediglich bei den Traditionen und Gebräuchen, die auf jeden Fall zu einer anständigen Kirwa (Oberpfalz) oder Kärwa (Franken) gehören.

Agfa Optima Kamera

​Agfa & Kodak – der letzte knipst das Licht aus

Wer heutzutage noch Papierfotos knipst wird nicht selten neugierig bestaunt wie ein anachronistisches Artefakt. Ein angestaubter Nostalgie-Freak mit technisch vollkommen überholten Gerätschaften. Analogfotografie erfährt bestenfalls im künstlerischen Bereich eine Renaissance und führt ansonsten ein beschauliches Nischendasein. Meine Kindheit jedoch wurde noch akribisch auf dem Lichtbild dokumentiert und später ruckelnd an die Wand geworfen. Mal seitenverkehrt, mal kopfüber. Zahlreiche Pannen beim Dia-Transport im Projektor inbegriffen.

gute Hausfrau

Werbung aus den 50ern - Fräulein Antje und die kluge Klementine

Die Werbung der 50er und 60er Jahre funktionierte noch ziemlich einfach, denn die Macher hatten die Zielgruppe klar vor Augen: das hausbackene Mütterchen am heimischen Herd. Ihr ganzer Stolz galt der nach Frühling duftenden Wäsche und dem leckeren Sonntagsbraten in der Backröhre. Schürze und Kochlöffel - das waren die Wahrzeichen ihrer kleinen Welt. Mann ging arbeiten und hatte zu Hause die Hosen an.

Loriot: Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos

Wege zum Glück - wann ist ein Leben erfüllt?

Er hatte ein erfülltes Leben,“ ist ein Spruch, den man auf beinahe jeder Beerdigung zu hören bekommt. Oft von Menschen, die über das Leben desjenigen, der gegangen ist, im Grunde nicht allzu viel wussten. Vielleicht gerade einmal so viel, dass der Betreffende finanziell abgesichert war, ein komfortables Heim hatte, eine stabile Partnerschaft, Kinder und einen respektablen Beruf. Das alles sind mit Sicherheit Dinge, die für fast alle von uns erstrebenswert sind und nach einiger Lebenserfahrung wissen wir meist auch, dass diejenigen, auf die all das zutrifft, sich tatsächlich glücklich schätzen können. Doch wie ist es mit den Betroffenen selbst?

SpaceX

Fortschritt ist nur eine Illusion

Unter Fortschritt verstehen wir ganz allgemein eine Verbesserung der Lebensumstände. Aber haben sich diese Umstände in den letzten 100 Jahren wirklich verbessert? Haben wir Menschen uns und unsere technischen und sozialen Errungenschaften tatsächlich so viel weiter entwickelt, wie es die Fortschrittsgläubigen predigen? Und: Welchen Preis bezahlen wir für diese Entwicklung?

Verpackungs-Müll

Aktiv gegen die Wegwerfgesellschaft

In jedem deutschen Lebensmittelgeschäft wandern täglich rund 25 Kilo Müll in die Tonne. Das ergibt insgesamt etwa 12 Millionen Tonnen jährlich. Hinzu kommen jedes Jahr mehr als 80 Kilo Essens-Abfall pro Einzelperson im Wert von ca. 230 Euro. Aber nicht nur Einzelhandel und Verbraucher verursachen tonnenweise unnötigen Müll. Ein sperriges Fremdwort macht traurige Karriere - die „geplante Obsoleszenz“.

K.K Österreich Armée, Offi Deutsch Grenadier

Vorurteile - die Deutschen und die Österreicher

Österreicher und Deutsche verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Und eine innige, manchmal schmerzliche, aber immer herzliche Hassliebe. Die Menschen der beiden benachbarten Volksstämme können sich gut leiden. Eigentlich. Aber sie konkurrieren auch seit Jahrhunderten miteinander und sie lassen dabei kaum eine Gelegenheit aus, sich gegenseitig zu necken oder gar herunter zu machen. Mitunter auch recht derb. So sind viele Deutsche überzeugt davon, dass die Österreicher schrecklich altmodisch, a bisserl langsam und vor allem sehr, sehr umständlich sind. Sie leben meistens in tiefen, dunklen Schluchten, haben lila Kühe und tragen merkwürdige Trachten.

typisch deutsch

Kuriose Klischees und verwegene Vorurteile über die Deutschen

Sind die Deutschen ausländerfeindlich?

Nein. Sie sind zu Inländern genauso unfreundlich. Der typische Deutsche ist ein notorischer Nörgler und immer auf der Suche nach dem Haar in der Suppe. Er ist blond und blauäugig, leicht unterkühlt, distanziert und ziemlich humorlos. Bier ist ein elementarer Bestandteil seiner Kultur. Dazu verzehrt der Deutsche ungeheure Mengen an Wurst, Sauerkraut und Kartoffeln. 57,4 Kilo im Jahr um genau zu sein, denn pedantisch sind wir außerdem.

Wer liest schon Gebrauchsanweisungen?

Die meisten Menschen glauben zu Recht, Bedienungsanleitungen sind nur etwas für Idioten. Normalerweise sollte sich die Funktionsweise nämlich alleine dadurch erschließen, dass man das Ding lange genug anstarrt. Wenn das nicht der Fall ist, liegt es am Gerät. Der Hersteller hat versagt. Die einfachsten Dinge sind ohnehin die besten, denn das Leben ist schon hart genug. Deswegen braucht auch niemand Produkte, die es komplizierter machen. Wo ist sie also, die viel gepriesene „intuitive Benutzerführung“?

Schlaf

Ein Loblied auf Langeweile und Langsamkeit!

Wenn uns die Langeweile übermannt, sind wir ihr manchmal quälend ausgeliefert. Wenn wir jedoch beschließen, sie absichtsvoll mit Lust zu genießen und uns gar nicht erst vornehmen, irgendetwas zuwege zu bringen, wird sie plötzlich zum kostbaren Gut. Einfach mal abhängen, Däumchen drehen und die Seele baumeln lassen. Die Arbeit ganz bewusst liegen lassen. Nur in der Sonne liegen, den blauen Himmel betrachten und die Wölkchen am Horizont vorüberziehen lassen.

Der faule Schnick, Wilhelm Busch

Mut zur Faulheit – warum wir nicht immer aktiv sein müssen

Müßiggang ist aller Laster Anfang. So oder so ähnlich lauten die Sinnsprüche, die uns in der Kindheit eingetrichtert wurden. Auch in den alten Märchen werden die Fleißigen belohnt und die Faulen bestraft. Solche Gebote setzten sich so hartnäckig in unserem Köpfen fest, dass auch heute noch der, der einfach mal eine Zeitlang müßig ist, als unnütz gilt und von der Gesellschaft schnell als „Versager“ abgestempelt wird. Deswegen arbeiten viele Menschen lieber unglaublich hart daran, der Faulheit zu entrinnen. Und wenn es nur der reine Aktionismus ist, der sie auf Trab hält.