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SpaceX

Überflüssig und sinnfrei - Geschenke, die wirklich keiner braucht

Wie in jedem Jahr stellen sich kurz vor Weihnachten die immer gleichen Fragen: Habe ich jemanden beim Geschenke kaufen vergessen? Sollte ich für den einen oder die andere nicht vielleicht doch schnell noch ein kleines „Wir-schenken-uns-nichts-Geschenk“ kaufen? Und für wen ist mir wieder einmal gar nichts eingefallen, weil der Betreffende sowieso schon alles hat und sich eigentlich ohnehin über gar nichts freut, was nicht mindestens vergoldet ist und mein Budget heillos überfordert? Die Beantwortung dieser Fragen Sie kann für Harmonie und Haussegen an den Festtagen von entscheidender Bedeutung sein.

Adventskranz

​Advent, Advent ... - Geschichte und Geschichten zur stillen Zeit

Advent – das ist bedauerlicherweise für viele Menschen heute gleichbedeutend mit Stress: Geschenke horten. Die Wohnung mit Krippe, Tannengrün und Lichtern schmücken. Plätzchen backen und den Festtagsbraten vorbereiten. Die hektischen Aktivitäten, aber besonders der vorweihnachtliche Konsumrausch stehen so ganz und gar im Widerspruch zu den ursprünglichen Traditionen. Die vier Wochen vor dem großen Fest waren noch vor wenigen Jahrzehnten vor allem eine Zeit der Ruhe und Besinnung nach einem arbeitsreichen Jahr.

Nürnberger Christkindlesmarkt

Am 26.11.2021 hätte der Christkindlesmarkt Nürnberg seine Pforten wieder öffnen sollen. Leider wurde auch diesmal nichts daraus. Die Stand-Betreiber und Fieranten hatten bereits die Buden aufgebaut. Sie sind wirklich zu bedauern, aber die hohen Inzidenzen und vor allem die extreme Auslastung der Intensiv-Stationen lassen es auch diesmal nicht zu. Deswegen für euch, liebe Nürnberger, und für alle Christkindlesmarkt-Fans zur Erinnerung an vergangene Zeiten:

Der Nürnberger und sein Christkindlesmarkt

Irgendwann gegen Ende November meldet sich der Nürnberger aus der Innenstadt ab. Das ist zufällig ganz kurz vor der Eröffnung des Christkindlesmarktes. Nicht weil er seinen Weihnachtsmarkt nicht schön fände. Aber am allerschönsten findet er ihn eben aus respektvoller Nähe betrachtet. Von ganz weit weg. Am besten von Mallorca aus auf einer Postkarte.

Johannisfriedhof Nürnberg

Tod und Sterben - zwischen Tabu und Kommerz

Je älter wir werden an Jahren, desto öfter begegnen wir dem Tod. Verwandte und Freunde verlassen uns. Manchmal nach langer Krankheit, manchmal plötzlich und vollkommen unerwartet, so dass wir uns nicht einmal von ihnen verabschieden können. Besonders hart und schmerzlich trifft uns der Tod von sehr jungen Menschen. Er lässt uns fassungslos zurück und ohne Worte. Wir begreifen, dass mancher Verlust für die nahen Angehörigen nur sehr schwer und manchmal gar nicht zu verkraften ist. Zum Beispiel die Mutter eines verstorbenen Kindes.

Brandner Kaspar

Der Tod ist halb so schlimm - wenn nur das Sterben nicht wäre...

Die meisten Menschen haben weniger Angst vor dem Tod selbst, als vor dem Sterben. Aber warum glauben so viele, dass das Sterben etwas Schlimmes sei? Liegt es möglicherweise daran, dass wir so wenig über den Vorgang des Sterbens wissen?

Landkreis Tirschenreuth Magazin ANgeKOMMEN

Das neue Magazin ANgeKOMMEN - eine Rundreise durch den Landkreis Tirschenreuth

Endlich ist es so weit - mit der ersten Ausgabe des neuen Magazins ANgeKOMMEN eröffnet die Bildungs- und Wirtschaftsregion Tirschenreuth ihre Fachkräfte-Kampagne. Die Image-Broschüre vermittelt lebhafte Eindrücke davon, was gut leben und arbeiten im Landkreis Tirschenreuth bedeutet. Sie wird zunächst jährlich, später halbjährlich erscheinen.

gute Hausfrau

Werbung aus den 50ern - Fräulein Antje und die kluge Klementine

Die Werbung der 50er und 60er Jahre funktionierte noch ziemlich einfach, denn die Macher hatten die Zielgruppe klar vor Augen: das hausbackene Mütterchen am heimischen Herd. Ihr ganzer Stolz galt der nach Frühling duftenden Wäsche und dem leckeren Sonntagsbraten in der Backröhre. Schürze und Kochlöffel - das waren die Wahrzeichen ihrer kleinen Welt. Mann ging arbeiten und hatte zu Hause die Hosen an.

Loriot: Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos

Wege zum Glück - wann ist ein Leben erfüllt?

Er hatte ein erfülltes Leben,“ ist ein Spruch, den man auf beinahe jeder Beerdigung zu hören bekommt. Oft von Menschen, die über das Leben desjenigen, der gegangen ist, im Grunde nicht allzu viel wussten. Vielleicht gerade einmal so viel, dass der Betreffende finanziell abgesichert war, ein komfortables Heim hatte, eine stabile Partnerschaft, Kinder und einen respektablen Beruf. Das alles sind mit Sicherheit Dinge, die für fast alle von uns erstrebenswert sind und nach einiger Lebenserfahrung wissen wir meist auch, dass diejenigen, auf die all das zutrifft, sich tatsächlich glücklich schätzen können. Doch wie ist es mit den Betroffenen selbst?

Wer liest schon Gebrauchsanweisungen?

Die meisten Menschen glauben zu Recht, Bedienungsanleitungen sind nur etwas für Idioten. Normalerweise sollte sich die Funktionsweise nämlich alleine dadurch erschließen, dass man das Ding lange genug anstarrt. Wenn das nicht der Fall ist, liegt es am Gerät. Der Hersteller hat versagt. Die einfachsten Dinge sind ohnehin die besten, denn das Leben ist schon hart genug. Deswegen braucht auch niemand Produkte, die es komplizierter machen. Wo ist sie also, die viel gepriesene „intuitive Benutzerführung“?

Schlaf

Ein Loblied auf Langeweile und Langsamkeit!

Wenn uns die Langeweile übermannt, sind wir ihr manchmal quälend ausgeliefert. Wenn wir jedoch beschließen, sie absichtsvoll mit Lust zu genießen und uns gar nicht erst vornehmen, irgendetwas zuwege zu bringen, wird sie plötzlich zum kostbaren Gut. Einfach mal abhängen, Däumchen drehen und die Seele baumeln lassen. Die Arbeit ganz bewusst liegen lassen. Nur in der Sonne liegen, den blauen Himmel betrachten und die Wölkchen am Horizont vorüberziehen lassen.

Der faule Schnick, Wilhelm Busch

Mut zur Faulheit – warum wir nicht immer aktiv sein müssen

Müßiggang ist aller Laster Anfang. So oder so ähnlich lauten die Sinnsprüche, die uns in der Kindheit eingetrichtert wurden. Auch in den alten Märchen werden die Fleißigen belohnt und die Faulen bestraft. Solche Gebote setzten sich so hartnäckig in unserem Köpfen fest, dass auch heute noch der, der einfach mal eine Zeitlang müßig ist, als unnütz gilt und von der Gesellschaft schnell als „Versager“ abgestempelt wird. Deswegen arbeiten viele Menschen lieber unglaublich hart daran, der Faulheit zu entrinnen. Und wenn es nur der reine Aktionismus ist, der sie auf Trab hält.