Oberpfalz & Franken

DauerkarteLieber Fünfter als Färdder ist eine Nürnberger Spruchweisheit, die nur versteht, wer der fränkischen Mundart mächtig ist, weil Vierter in Mittelfranken genauso ausgesprochen wird wie Fürther. Die Rivalitäten der fränkischen Nachbarn im Fußball sind nun bald 100 Jahre alt. 1914 wurde Greuther Fürth die Mannschaft mit dem Kleeblatt erster deutsche Meister - der 1. FC Nürnberg schaffte es erst 1920 an die Spitze. Danach wurde Fußballgeschichte eine Zeitlang fast nur noch in Nürnberg und Fürth geschrieben.

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Behaims ErdapfelDen Globus haben die Nürnberger 1492 erfunden. Zufällig genau in dem Jahr als Christoph Kolumbus Amerika entdeckte. Er dachte, er wäre in Indien gelandet.

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BratwurstZum Beispiel den Globus. Den haben sie 1492 erfunden. Zufällig genau in dem Jahr als Christoph Kolumbus Amerika entdeckte. Und dachte, er wäre in Indien gelandet. Lesen Sie mehr...

 

KloesseVöllerei gehört ja heutzutage zumindest an den Festtagen selbst im katholischen Bayern zu den eher lässlichen Sünden. Das Servieren eines Pfanni-Knödels dagegen fällt unter unverzeihliche Todsünden. "Eine kleine Knödelkunde aus Franken und der Oberpfalz"

SchoppalaZugegeben: leichte Sommer-Gerichte sehen anders aus. Die traditionellen oberpfälzischen Gaumenfreuden stammen allesamt aus der guten, alten Bauernküche. Und weil das Leben dieser Bauern hart war, war die Ernährung entsprechend deftig und nahrhaft. Die Gerichte sind das, was man gemeinhin „Armer-Leute-Essen“ nennt. Einfach eben. Aber köstlich. Mehr lesen... oder Download als PDF

FrankenflaggeDer Franke ist von Natur aus komprimiert, seine Sprache ist prägnant und kompakt. Fränkisch zu lernen ist nicht einfach. Das liegt vor allem daran, dass es das Fränkische gar nicht gibt. Aber es gibt einige Grundregeln, mit Hilfe deren Sie sich in Franken mühelos verständigen können. Mehr lesen... oder Download als PDF

Zoigl BierDer Bayer ist ja sprachlich schon recht derb unterwegs, das sagen ihm zumindest die Hochdeutschen nach. Aber wenn der Bayer derb ist, was ist dann der Oberpfälzer? Der Illuminat Andreas Dominikus Zaupser schrieb anno 1789: "Sie sagen ganz treuherzig im Scherz zueinander, was Götz von Berlichingen im Heldenton den Hauptmanne sagen lässt..." Mehr lesen... oder Download als PDF

Kaspar HauserWer kennt sie nicht, die geheimnisvolle und rätselhafte Geschichte des Kaspar Hauser: Am Nachmittag des 26. Mai 1828 wird der damals vielleicht 15- Jährige zum ersten Mal in Nürnberg gesehen - von zwei Schuhmachern, die an diesem sonnigen Pfingstmontag ihren Feiertagsplausch in der Nähe des Unschlittplatzes hielten. Er spricht noch am gleichen Tag beim Rittmeister von Wessenig in der Irrerstraße vor, der mit dem wundersamen Knaben wenig anzufangen weiß und ihn zur Polizeiwache bringen lässt. Mehr lesen... oder Download als PDF

Nürnberg in RuinenDie Bombennacht vom 01. auf den 02. Januar 1945 verwandelte Nürnbergs historisches Erbe in eine trostlose Wüste aus glühender Asche, Stein und – sofern sie nicht den Luftangriffen zum Opfer gefallen waren - tief in ihrer Seele verwundeten Menschen. Das Herz der Stadt glühte förmlich – es strahlte mehrere Tage lang eine derart ungeheuerliche Hitze ab, dass es ihren Einwohnern unmöglich war, sich ihm zu nähern. Die Menschen waren in eine Art Schockstarre gebannt, sie rangen um Fassung, waren sprachlos und - wie ihre ehemals stolze Stadt - in den Grundfesten erschüttert. Lesen Sie mehr... oder Download als PDF

Wappen der Landgrafen von LeuchtenbergDas Leben in der Oberpfalz war ja nie ganz einfach aber das Dasein eines oberpfälzischen Burgfräuleins im Mittelalter muss ein wirklich hartes Brot gewesen sein. Auf so einer Burg hatte man ohnehin nicht viel Spaß – der eisige böhmische Wind zog durch alle Ritzen herein und es war stinklangweilig. Da ist es doch kein Wunder, dass Fräulein Kunigunde sich riesig darüber freute, wenn dieser umwerfend charmante Albrecht, der Schöne, sie besuchen kam, mit dem sie sich dann gemeinsam ein wenig aufwärmte. Lesen Sie mehr... oder Download als PDF

Nürnberger ChristkondIrgendwann gegen Ende November meldet sich der Nürnberger aus der Innenstadt ab. Das ist zufällig ganz kurz vor der Eröffnung des Christkindlesmarktes. Nicht weil er seinen Weihnachtsmarkt nicht schön fände. Aber am allerschönsten findet er ihn eben aus respektvoller Nähe betrachtet. Von ganz weit weg. Am besten von Mallorca aus auf einer Postkarte. Mehr lesen... oder Download als PDF