Lust und Last des Alterns Lust und Last des Al­terns, Hg.: Ger­hard Jos­ten, Ge­leit­wort von Hell­muth Ka­ra­sek, mit meinem Beitrag "In Würde altern - was gar nicht geht..." Zum Inhalt...

Äl­ter­wer­den ist in Ab­hän­gig­keit von der Be­trof­fen­heit des ein­zel­nen Men­schen ganz un­ter­schied­li­chen Be­ur­tei­lun­gen und Emp­fin­dun­gen un­ter­wor­fen. Der eine nimmt es ge­las­sen und sieht es als Un­ab­än­der­lich­keit, der an­de­re be­klagt es und ver­sucht nach Kräf­ten die Uhr an­zu­hal­ten. Dies zeigt auf span­nen­de und un­ter­halt­sa­me Weise zu­gleich die hier vor­lie­gen­de An­tho­lo­gie, die in gro­ßer Band­brei­te meh­re­re dut­zend Bei­trä­ge zum Thema ver­sam­melt. Ver­schie­dens­te As­pek­te des Al­terns wer­den zur Spra­che ge­bracht, so­wohl aus per­sön­li­cher (sub­jek­ti­ver) Warte auf­ge­zeich­net als auch wis­sen­schaft­lich be­leuch­tet, nicht zu­letzt aber auch lie­be­voll be­lä­chelt. Die Au­to­ren ent­stam­men den ver­schie­dens­ten Bil­dungs­schich­ten, was einen be­son­de­ren Reiz die­ser fa­cet­ten­rei­chen Zu­sam­men­stel­lung aus­macht. Ab­ge­run­det wird das Kom­pen­di­um des Al­terns durch ein Ge­leit­wort von Hell­muth Ka­ra­sek, Apho­ris­men gro­ßer Dich­ter und Den­ker und eine durch den Her­aus­ge­ber per­sön­lich zu­sam­men­ge­stell­te ori­gi­nel­le Be­bil­de­rung.