WurzelnImmer dieses leidige Treppensteigen! Dann auch noch der Hausputz und die Gartenarbeit. Hecke schneiden, Rasen mähen und im Winter Schnee räumen… Spätestens dann, wenn sich die ersten Zipperlein einstellen, beschäftigen sich viele Menschen mit der Frage: wie möchte ich im Alter wohnen?

My home is my castle

Ein Haus ist eine wunderbare Sache – so lange man jung und fit ist. Doch die Kosten sind hoch und Arbeit nimmt kein Ende: Kaum ist das Dach gemacht ist auch schon wieder die Heizung fällig. Und dann auch noch das leidige Putzen.

Im Garten hat man alle Hände voll zu tun – der Rasen will gepflegt, die Hecke geschnitten, die Beete wollen bepflanzt und gejätet sein und dann noch das ewige Gießen...

Aber natürlich kann man im eigenen Garten den Sommer auch besonders gut genießen. Man erntet je nach Jahreszeit ständig neue Früchte, freut sich an den vielen schönen Blumen und Blüten, genießt die Grillsaison und kann im Liegestuhl unter dem eigenen Apfelbaum herrlich entspannen…

Viel Arbeit und jede Menge Stolpersteine…

Wenn dann die ersten Zipperlein kommen – die Hüfte oder das Knie schmerzt – werden Haus und Garten schnell zum Klotz am Bein. Die damit verbundene Arbeit ist oft einfach zu belastend im Alter:

Auf die Leiter steigen im Garten? Viel zu gefährlich. Treppen fegen, Fenster putzen, Schnee schippen? Und wer kann sich schon einen Gärtner und eine Putzfrau leisten! Dann auch noch die nötigen Umbauten und Sicherheitsvorkehrungen im Haus – das kann ganz schön ins Geld gehen.

Das Appartement - klein, aber fein

Die Alternative: Das Appartement in einer Wohnanlage mit Hausmeister. Kein Treppenputzen mehr, kein Straße fegen, kein Schneeräumen. Eine Wohnung von übersichtlicher Größe, pflegeleicht und gemütlich. Und dazu auch noch um einiges kostengünstiger als ein Häuschen. Einen Aufzug sollte es natürlich auch haben, damit wir im Alter nicht mit schweren Lasten Treppen steigen müssen.

Die lieben Nachbarn

Das Appartement hat einen weiteren großen Vorteil: Man hat Nachbarn, die Pakete annehmen und im Urlaub nach dem Rechten sehen. Gerade für allein stehende Menschen ist das soziale Umfeld oft wohltuend.

Aber natürlich haben Nachbarn nicht nur Vorteile, zum Beispiel wenn der neue Mieter nebenan gerne auf dem Balkon grillt, Partys feiert und die Bässe aufdreht…

Soll man einen alten Baum entwurzeln?

Die Entscheidung, das geliebte Heim zu verlassen fällt schwer, wenn man fast ein ganzes Leben darin verbracht hat und dort stark verwurzelt ist. Das eigene Häuschen ist nicht nur ein Statussymbol, sondern auch von hohem ideellen Wert. Doch das Leben in einer Wohnung ist tatsächlich um vieles einfacher. Und immerhin ist das Appartement für viele auch eine bessere und akzeptablere Lösung als zum Beispiel ein Pflegeheim oder das betreute Wohnen.

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Lust und Last des Alterns Lust und Last des Al­terns, Hg.: Ger­hard Jos­ten, Ge­leit­wort von Hell­muth Ka­ra­sek, mit meinem Beitrag "In Würde altern - was gar nicht geht..."

Äl­ter­wer­den ist in Ab­hän­gig­keit von der Be­trof­fen­heit des ein­zel­nen Men­schen ganz un­ter­schied­li­chen Be­ur­tei­lun­gen und Emp­fin­dun­gen un­ter­wor­fen. Der eine nimmt es ge­las­sen und sieht es als Un­ab­än­der­lich­keit, der an­de­re be­klagt es und ver­sucht nach Kräf­ten die Uhr an­zu­hal­ten. Dies zeigt auf span­nen­de und un­ter­halt­sa­me Weise zu­gleich die hier vor­lie­gen­de An­tho­lo­gie, die in gro­ßer Band­brei­te meh­re­re dut­zend Bei­trä­ge zum Thema ver­sam­melt. Ver­schie­dens­te As­pek­te des Al­terns wer­den zur Spra­che ge­bracht, so­wohl aus per­sön­li­cher (sub­jek­ti­ver) Warte auf­ge­zeich­net als auch wis­sen­schaft­lich be­leuch­tet, nicht zu­letzt aber auch lie­be­voll be­lä­chelt. Die Au­to­ren ent­stam­men den ver­schie­dens­ten Bil­dungs­schich­ten, was einen be­son­de­ren Reiz die­ser fa­cet­ten­rei­chen Zu­sam­men­stel­lung aus­macht. Ab­ge­run­det wird das Kom­pen­di­um des Al­terns durch ein Ge­leit­wort von Hell­muth Ka­ra­sek, Apho­ris­men gro­ßer Dich­ter und Den­ker und eine durch den Her­aus­ge­ber per­sön­lich zu­sam­men­ge­stell­te ori­gi­nel­le Be­bil­de­rung.

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